1. Gedichte Wettbewerb - 2013/2014

Wintergedichte: Kategorie: Wettbewerb - Wer schreibt das schönste Wintergedicht?



Und weiter geht’s auf dieser Seite mit euren Wintergedichten!

Wir wünschen weiterhin viel Spaß und freuen uns auf weitere Einsendungen,


euer Team von wintergedichte.info

Die Schneeflocken

Eisig blasen kalte Winde.
Zarte Eisschicht deckt den See.
Stille klingt in aller Ferne.
Einzig und allein fällt Schnee.

Prächtig dicke, strahlend weiße
Flocken sinken ab zur Welt.
Gaukeln, taumeln tanzend nieder.
Liegen sie nun bald im Feld?

Niemand wird sie zählen können.
Fängst du welche, sind sie Dein.
Wertvoll sind die kleinen Dinge.
Freu´ dich ihres schönen Scheins!

Eliana Hebborn,
12 Jahre

Gewitternacht

Langsam geht ein Tag vorüber,
ganz viel Schnee hat er gebracht.
Auf der Straße, in den Feldern,
- Überall liegt weiße Pracht.

Doch nun plötzlich und sehr schnell
erstreckt sich düst´res Wolkenzelt.
Bald schon haben dicke Tropfen
nass gemacht die halbe Welt.

Blitze zischen, Donner! Regen
prasselt auf die Dächer, ratsch!
Nun liegt all´ der weiße Schneefall
unschön da als grauer Matsch.

Endlich nach dem Sturmgetöse
wird es plötzlich still. Und sacht
fliegen kleine kunstvoll schöne
Flocken durch die dunkle Nacht.

Eliana Hebborn,
12 Jahre

Inmitten der Stille

Hastig, so hetzen wir durch die Adventszeit.
Ja, ist uns denn alles auf einmal egal?!
Grund dieses Festes, besondere Stimmung,
der kindliche Zauber- Es schrumpft jedes Mal.

Wir drehen uns nicht nach dem Alten, dem Früher
und nicht nach Vergessenem, das es mal gab.
Wir rennen, ohne ein´ Blick zu verschwenden
und stumm fallen glitzernd die Flocken herab.

Hörst du ganz leise, inmitten der Stille
die glaszarte Stimme in Glanz, währenddessen
wird uns vielleicht manches klar und wir bemerken:
Wie Weihnachten strahlt, ja, das hab´n wir vergessen.

Eliana Hebborn,
12 Jahre

Die Farben des Winters

Wenn die Herbstzeit geht vorüber,
wechselt nicht nur Kleidung, nein.
Wenn die Kälte kriecht ins Lande,
bringt sie andre Farben rein.

Grau am Himmel, grün die Tannen,
Gelbe Sterne, überall.
Schwarze Nächte, düst´rer Abend.
Lied erklingt in hellem Schall.

Weiß, die wichtigste der Farben
strahlt, wie wir es sind gewöhnt.
Helle Farben in den Herzen.
Winterfarben sind sehr schön!

Eliana Hebborn,
12 Jahre

Winterliebe

Große Flocken fallen mir ins Gesicht,
Durch das Weiß sehe ich nicht:
Wie schlecht es ihr geht,
Wie traurig sie hier steht.

Ihre blauen Augen schauen mich hilflos an,
Zum Glück habe ich einen HIlfeplan.
Ich nähere mich sanft ihrem süßen Mund,
Spüre ganz genau den Grund.

Ich sage: “Ich liebe dich.”
Und unser Lippenstift vermischt sich...
Ihre verschneiten Lippen gleiten über mein Gesicht,
Und in meinem Herzen spüre ich warmes Licht.

Ich berühre ihre weiche Haut,
Und der ganze Schnee taut...
Ich spüre ihre Hand auf meinem Arm.
An diesem kalten Wintertag,
Meinem letzten kalten Wintertag,
Hält mich ihre Liebe warm.

Wir springen Hand in Hand,
Vor die verschneite Eisenbahn.
Wo absolut niemand,
Unsere Winterliebe aufhalten kann.

Éloïse Parizeau,
12 Jahre

Winteranfang

Hurra! Hurra! Der Winter ist da!
Die Jahreszeit ist wunderbar!
Endlich kommen die ersten Flocken,
die uns aus den Häusern locken!

Die Kinder können draußen spielen,
und nicht mehr nur auf den Fernseher schielen!
Sie rodeln den Berg schnell hinab,
das wird auch manchmal knapp!

Dann heizen sie im Haus den Ofen ein,
und kuscheln sich in die warmen Decken rein!
Hurra! Hurra! Der Winter ist da!
Die Jahreszeit ist wunderbar!

Theresa Mühlbauer,
12 Jahre

Winterlied

Die Vögel sind schon lange fort,
an einem schönen andren Ort.
Die Keksdosen werden ziemlich leer
Und die Schneehaufen immer mehr.

Der Winter ist in unserem Land,
mit des Nebels graues Band.
Das Eichhörnchen lacht in seinem Nest,
denn der Bauer steckt in seinem Stiefel fest.

Katzen die ins Hause springen,
Kinder die lieb Liedlein singen,
Hunde mit den langen Haaren,
freuen sich aufs Schlittenfahren.

Lena Vogel,
12 Jahre

Bezaubernder Winter

Nun ist das ganze Land verschneit,
man sieht keine Blume weit und breit,
nur Schnee bedeckte Wälder
und unbewohnte Felder.

Eisblumen an den Fensterscheiben,
Flocken die im Winde treiben,
Vögel fliegen hin und her,
denn es gibt kein Futter mehr.

Schlittschuhlaufen, Schlittenfahren,
Kinder laufen raus in Scharen
Machen eine Schneeballschlacht
weil es ihnen Freude macht.

Es bläßt ein eisig kalter Wind,
dabei friert ein jedes Kind.
Sie freuen sich auf warme Stuben
Und ein Stück von Omas Kuchen.

Mit Freude einen Schneemann bauen
Nach dem alle Kinder schaun.
Es ist traurig wie er weint,
wenn bei uns die Sonne scheint.

Leider kann er da nicht mehr stehn,
Scheint die Sonne muss er gehen.
Kann sich nicht dagegen wehren,
Denn der Frühling wird wiederkehren.

Korbinian Hinkofer

Winter

Die Berge werden weiß vom Schnee,
da staunt sogar der grüne Klee.
Diese Zeit, sie ist so grau,
der Himmel ist jetzt nicht mehr blau.

Sogar die Wiesen sind ganz weiß,
und die Seen gefrieren zu Eis.
Die Bären fallen in den Schlaf,
die Hasen, Igel und das Schaf.

Für mich fängt eine schöne Zeit an,
weil ich endlich Schlitten fahren kann.
Ich geh nach draußen auf den Berg,
zu dem kleinen Gartenzwerg.

Der steht ganz steif am hohen Fels,
dick eingewickelt in einen Pelz.
Gemeinsam rodeln wir den Hügel hinab,
vorbei am Baum - ui das war knapp.

Dann gehen wir in unser Haus,
dort sieht es sehr gemütlich aus.
Durch das Fenster schau ich zu den Bäumen,
dies war ein langer Tag, ich werd schön träumen.

Julian Hermann,
12 Jahre

Der Winterstar

Der Schneemann steht dort allein.
Er ist nicht groß und auch nicht klein.
Der Fritz, der hat ihn dort gebaut,
und hat den Schal mal schnell geklaut.

Schon eine Woche steht er da.
Doch jetzt, da wird´s mir erstmal klar,
er ist der große Winterstar.
Und steht dort so ganz wunderbar.

Da kommen viele Leute her
und bestaunten ihn so sehr.
Der Fritz der war ganz stolz
und rannte in das Holz

Lea Haimeri,
12 Jahre

Winterzeit

Der Schnee fällt wie Puderzucker aus den Bäumen,
so wird die Landschaft weiß wie ein Schimmel.
Kälte gefriert Wasser zu Eis,
es ist nicht mehr heiß.

Mit dem Schlitten rodeln Kinder ins Tal,
nur das Raufziehen wird ihnen zur Qual.
Weil ihre Füße rasch schmerzen,
wünschen sie sich von ganzem Herzen:

Einen Lift hinauf in den Hang,
genau so wie bei der Geiskopf Sesselbahn.
So wird ohne zu Lügen,
Winter zum Vergnügen.

Felix Bugl,
12 Jahre

Das Gletscherfest

Immer wenn der Herbst vergeht,
und der Winter ihn verweht,
schlüpfen die Dachse in ihr trock´nes Versteck
und die Bären schlafen im Höhleneck.

Doch die starken Wildkatzen,
treten mit ihren Tatzen
durch den dicken Schnee,
über den gefrorenen Klee.

In dieser stillen Winterzeit,
machen sich alle Tiere bereit,
die Rehe, Hirsche und der Rest
für das große Gletscherfest.

Mondlicht und vereiste Pflanzen,
lassen die vielen Tiere tanzen;
Es ist ein Erfolg, das Gletscherfest,
das steht in jedem Falle fest!

Und wenn der Bär wach wird im Frühjahr,
dann wird wieder allen Tieren klar,
er hat schon wieder mal verpennt,
und das Gletscherfest verschenkt!

Eckmann Tristan,
11 Jahre

Der Winter

Die Blätter fallen von den Bäumen,
bald wird der Frost die Äste säumen!
Die Wiese ist vom Reif bedeckt
und die Blumen sind im Schnee versteckt!

Im Laub deckt sich der Igel zu
und hält im Winter seine Ruh!
So manches Tier mit Winterspeck,
sucht sich im Winter ein Versteck!

Doch die Kinder sind warm eingemacht
Und veranstalten eine Schneeballschlacht!
Sie fahren mit ihren Schlitten von den Höhen,
denn für sie ist auch der Winter schön!

Lena Gmeinwieser,
12 Jahre

Bildquelle: © Alexey Bannykh - Fotolia.com

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